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TU Berlin

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Neuigkeiten

Neues Forschungsvorhaben am HRI

03.04.2017

EnEff: OP-Luft

Energieeffiziente Belüftung in multifunktionalen Operationsräumen

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In Operationsräumen der höchsten Reinheitsanforderung (Raumklasse Typ 1a) ist laut DIN 1946 T.4 zur Belüftung ein TAV-Deckenfeld von rund 10 m² und ca. 100-fachem Luftwechsel (ca. 11.000 m³/h) vorgeschrieben. Trotz des hohen energetischen Aufwands von rund 30 MWh/a pro OP allein zur Luftbeförderung und Luftkonditionierung sind diese OP-Decken mit TAV nicht in der Lage, im Realbetrieb bei Operationen die Schutzwirkung am OP-Tisch sicherzustellen. Die technische Ausstattung der OPs, z.B. Lampen, Deckenversorgungseinheiten (DVE), das OP-Personal und die Nutzung von Medizingeräten sowie von bildgebenden Verfahren in modernen OPs, z.B. mobile C-Bögen, stellen Störgrößen für die Raumluftströmung dar. Durch diese Vielzahl geometrischer und thermischer Störkörper bricht die Schutzwirkung der Verdrängungsströmung im Wundbereich über dem OP-Tisch zusammen (siehe beispielhaft Abbildung). Die Gefahr von Wundkontaminationen kann sich dadurch erhöhen. Jährlich werden in Deutschland rund 16,2 Mio. Operationen durchgeführt, bei denen in etwa 225.000 Fällen postoperative Wundinfektionen auftreten (1,9%). Neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung des Patienten verursacht der erhöhte Behandlungsaufwand jährliche Zusatzkosten von rund 3 Mrd. € für das Gesundheitswesen.

Um den steigenden Anforderungen an eine universelle Nutzung von OPs gerecht zu werden und dennoch die höchste Schutzwirkung zu gewährleisten, wird am Hermann-Rietschel-Institut der TU-Berlin seit März 2017 ein dreijähriges Forschungsprojekt zur energieeffizienten Belüftung von multifunktionalen OPs durchgeführt. Das Vorhaben wird mit einer Summe von etwa 800.000 € durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert (FKZ: 03ET1454A). In Begleitung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der Unterstützung von Unternehmen aus dem Bereich der Medizin- und Lüftungstechnik werden auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse Ausführungs- und Handlungsempfehlungen erarbeitet mit denen die Übertragbarkeit der Ergebnisse von der Forschung in die Praxis gewährleistet ist.

Das Ziel des Vorhabens besteht in der Entwicklung von integralen Schutzkonzepten in Operationsräumen. Dabei werden systematische Erregerpotentiale für luftgetragene Keime, deren Emissions- und Ausbreitungscharakteristika und Wege des Keimeintrags in die Raumluft des OPs untersucht. Ausgehend von dieser Gefährdungsanalyse werden geeignete lüftungstechnische Schutzkonzepte mit größtmöglicher Schutzwirkung (minimales Risiko für das Auftreten von postoperativen Wundinfektionen und verbesserter Arbeitsschutz für das operierende Personal) bei geringerem Energiebedarf entwickelt. Durch optimierte Luftführungssysteme sind stark verringerte Luftmengen in OP-Räumen bei gleichzeitig gesteigerter Schutzwirkung möglich. Eine Reduktion der Luftmenge auf 1/3 scheint dabei möglich. Bei einer Gesamtzahl von 4.800 OPs in Deutschland resultiert daraus eine theoretische Energieeinsparung von 84 GWh/a allein an elektrischer Energie für die Luftförderung.

Zur Durchführung der experimentellen Untersuchungen wird am Hermann-Rietschel-Institut ein modularer Forschungs-OP mit moderner OP-Ausstattung und Strömungs- sowie Partikel- und Kontaminationsmesstechnik errichtet. Die realen Verhältnisse in Operationsräumen können damit detailgetreu nachgebildet werden. Die Kombination aus variabel einstellbarer Strömungsform, realen Einbauten und messtechnischer Ausstattung bietet einmalige Möglichkeiten zur Untersuchung der Kontaminationsmechanismen und Schutzwirkung.

Girls'Day 2017 am Hermann Rietschel Institut

13.03.2017

Auch in diesem Jahr gibt es am 27.04.2017 für technisch interessierte Schülerinnen die Möglichkeit, das Hermann-Rietschel-Institut näher kennenzulernen. Es werden Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche der Gebäudetechnik und in die Forschungsarbeiten der WissenschaftlerInnen und IngenieurInnen in unserem Institut geboten. Technik ermöglicht es uns, Vorgänge zu visualisieren und zu verstehen, welche mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Nach einem kurzen Vortrag gehen wir gemeinsam vor Ort auf die Suche nach solchen Phänomenen; und zwar im „Reinraum“ sowie an verschiedenen Versuchsständen im Institutsgebäude. Der Schwerpunkt liegt bei Einflussfaktoren auf die menschliche Behaglichkeit. Dies wird den Schülerinnen in einem Selbstversuch näher gebracht.

Wir freuen uns schon sehr auf interessierten Besuch!

Stellenangebote

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08.03.2017

Das HRI bietet zurzeit eine offene Stelle als Beschäftigte/r im Bereich der Softwareprogrammierung. 

Bei Interesse finden Sie weitere Informationen hier.

 

 

Praxisorientierte reinraumtechnische Fortbildung am Hermann-Rietschel-Institut

20.02.2017

Das Hermann-Rietschel-Institut veranstaltet im Juni diesen Jahres zum zweiten Mal die 4-tägige, experimentell orientierte, reinraumtechnische Fortbildung „ Systeme und Konzepte der Reinraumtechnik“

Eine detaillierte Beschreibung der Zielgruppe, Termine und Inhalt sind der Rubrik Dienstleistungen zu entnehmen. 

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Neues Forschungsvorhaben am HRI

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06.01.2017

Auto-EnEff

Automatisierte Energieeffizienzsteigerungen durch selbsttätige Regelparameteroptimierung im laufenden Betrieb 

In allen Gebäude-Energie-Anlagen werden verschiedenste Teilkomponenten – wie Wärmeerzeuger, Pufferspeicher oder Heizkörper – zu Gesamtanlagen kombiniert. Jede Teilkomponente wird hierbei durch dedizierte Regelungs- und Steuerungskomponenten beeinflusst. Um einen energieeffizienten Betrieb der Gesamtanlage zu gewährleisten, ist es vonnöten, alle Regelungs- und Steuerungskomponenten aufeinander abzustimmen. Dies ist jedoch aufgrund der steigenden Komplexität der Anlagensysteme und der äußeren Einflüsse, die auf die Anlagensysteme einwirken, nicht mehr manuell durchführbar.

Aus diesem Zusammenhang resultiert ein Defizit in der Betriebseffizienz im Bereich der Gebäude-Energie-Anlagen, der laut EnBop mit 10 bis 20 Prozent beziffert wird. Bei einem Endenergieverbrauch in Deutschland, der laut Energieeffizienzstrategie der Bundesregierung im Gebäudebereich bei rund 35 Prozent liegt, ergibt sich somit durch die Betriebseffizienzsteigerung ein erhebliches Optimierungspotential zur Senkung des Endenergieverbrauchs.

Um dieses Potential nutzbar zu machen, bieten sich nur ganzheitliche Lösungen an, die automatisiert und während des Betriebs die Teilkomponenten aufeinander abstimmen. Ein neues Verfahren stellt hierbei das Forschungsvorhaben Auto-EnEff dar, das speziell auf Gebäude-Energie-Anlagen ausgerichtet ist. Anhand von aktuell erfassten Messdaten eines im Betrieb befindlichen Gebäudes wird automatisiert ein Gebäudesimulationsmodell parametriert. Dieses wird zur Berechnung verbesserter Reglerparameter genutzt, die anschließend zurück in die tatsächlichen Regelungs- und Steuerungskomponenten überführt werden.

Im Unterschied zu dem heute üblichen Vorgehen, mittels Einstellregeln oder individuell entwickelten Simulationsmodellen, bietet das Verfahren Auto-EnEff einige herausragende Eigenschaften. So wird das individuelle Nutzerverhalten durch die parallele Parametrierung während der Gebäudenutzung mitberücksichtigt und angepasst, wenn es zu einer veränderten Gebäudenutzung kommt. Des Weiteren werden die Reglerparameter immer im Zusammenhang mit dem Gesamtsystem berechnet, was eine ganzheitliche Anlagenoptimierung zur Folge hat. Mit den heute üblichen Verfahren sind diese Punkte nur unzureichend berücksichtigt und mit hohen finanziellen Kosten verbunden, weshalb eine richtige Parametrierung der Anlage häufig überhaupt nicht durchgeführt wird.

Gefördert im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms des BMWi.


Förderkennzeichen:  03ET1447A

 

 

Nachlese zur praxisorientierten Fortbildung am Hermann-Rietschel-Institut: „Systeme und Konzepte der Reinraumtechnik“

20.12.2016

Unter dem Motto „Systeme und Konzepte der Reinraumtechnik“ feierte eine neuartige reinraumtechnische Fortbildung am Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin vom 16. bis 19. November ihre Premiere.

Als besonderes Merkmal der Veranstaltung wurde das Wissen nicht nur in theoretischen Blöcken vorgetragen, sondern besonders in praktischen Experimenten im Reinraum veranschaulicht und erarbeitet.

Um die Fokussierung auf praktische Übungen zu ermöglichen, war die Teilnehmerzahl der Veranstaltung auf 10 begrenzt. Die Schulungsteilnehmer wurden von den Fachreferenten in den Themenkomplexen Aerosolphysik (Dr. Marc Schmidt, AAF-International B.V.), Gebäudeautomation (Rolf Schulze, Sauter Controls GmbH), Pharma/GMP (Dr. Udo Schwuléra, GemLog GmbH), Strömungsformen (Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel, Hermann-Rietschel-Institut) sowie Normen/Qualifizierung (Prof. Dr. Horst Weißsieker, WHO Reinraumtechnik) geschult. Alle 10 Teilnehmer schlossen die Schulung erfolgreich mit einem Prüfungszertifikat ab.

Die Schulung ließ ausreichend Raum für interessante Fachgespräche und Diskussionen während der theoretischen und praktischen Schulungsblöcke. Beim gemeinsamen Abendessen im Brauhaus wurden diese Gespräche in geselliger Runde weiter intensiviert.

Das neuartige, praxisorientierte Konzept für eine Reinraumschulung fand bei den Teilnehmern großen Zuspruch, was auch das durchweg positive Feedback der Teilnehmer zeigte.

Aufgrund der sehr positiven Resonanz und der guten Erfahrungen wird die Schulung zukünftig im jährlichen Rhythmus angeboten. Der nächste Termin ist für das späte Frühjahr 2017 geplant.

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Green Day am HRI

16.11.2016

Der Green Day am 14. November war für dreizehn technisch interessierte Schüler die Gelegenheit, das Hermann-Rietschel-Institut und unsere aktuellen Forschungsprojekte unter "grünen Aspekten" wie Effizienz und Nachhaltigkeit kennenzulernen. Zum Einstieg wurde ein Laborprüfstand des Masterstudiengangs Gebäude-Energie-Systeme vorgestellt. Hier konnten die Schüler sehen, wie theoretisches Wissen aus dem Studium von den Student(inn)en praktisch angewandt wird. Im Anschluss wurde die Thermographie-Kamera mit Live-Experimenten erklärt und konnte von den Schülern in einem Selbstversuch angewendet werden.
Bei einem Rundgang durch das Institut zeigten wir den Schülern unseren Forschungsalltag. Neben innovativen Klimatisierungskonzepten ging es auch um die Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz. Dabei wurden an unserem Hörsaal, dem Fassadenprüfstand und den Prüfständen an unserem Rechenzentrum sowie einem Hydraulik-Prüfstand jeweils verschiedene Aspekte vorgestellt. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter beantworteten während des Rundgangs gerne die Fragen der Schüler zu den unterschiedlichen Themengebieten.

Danke für den gelungen Tag und Eure aktive Teilnahme. Wir hoffen, wir konnten Euch für die Gebäudetechnik begeistern und würden uns freuen, den einen oder anderen in ein paar Jahren bei uns als Student begrüßen zu dürfen.​

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Neues Forschungsvorhaben am HRI

01.11.2016

EKOS

Entwicklung eines neuartigen Konzepts zur Sicherstellung der infektiologisch-medizinischen Versorgung von seltenen, hochkontagiösen und lebensbedrohlichen Erkrankungen in Schwerpunktkrankenhäusern

Klimawandel, Globalisierung und Migration führen zum vermehrten Auftreten von Patienten mit seltenen, hochkontagiösen, lebensbedrohlichen Erkrankungen („HoKo-Patienten“). Die Vorbereitung der Schwerpunkt-Krankenhäuser (KH) auf Ebolafieber hat gezeigt, dass sie oft nicht die technischen und fachlichen Voraussetzungen haben, HoKo-Patienten adäquat zu versorgen. Angst des Personals führte dazu, dass Verdachtsfälle nicht bzw. inadäquat behandelt wurden. Progressive Krankheitsverläufe sowie Sekundärinfektionen wurden billigend in Kauf genommen.

EKOS hat zum Ziel, eine sichere infektiologisch-medizinische Versorgung von HoKo-Patienten in Schwerpunkt-KH zu gewährleisten. Hierzu wird ein (i) neuartiges Konzept für einen temporären Isolierbereich entwickelt, (ii) baulich-funktionelles und prozessuales Hygienemanagement konzipiert und implementiert, die Effizienz von Barrieremaßnahmen sichergestellt und (iii) ein integratives Kommunikationskonzept zur Eröhung der Resilienz von KH und Personal erarbeitet.

In dem Teilvorhaben des Hermann-Rietschel-Instituts der TU Berlin wird das Ausbreitungsverhalten von luftgetragenen Erregern mit dem Ziel untersucht, qualitative und quantitative Aussagen über die Orte hoher Erregerkonzentrationen in Abhängigkeit der Einflussgrößen treffen zu können. Es werden die Erregerwege im Innenraum bei stationären und instationären Randbedingungen sowie die Ausbreitung zwischen zwei mit einer Tür verbundene Räume und über das Luftkanalnetz betrachtet. Dabei stellt die Übertragbarkeit der Ergebnisse im Vordergrund. Anhand von Parameterstudien, Sensitivitäts- und Risikoanalysen wird das Ausbreitungsverhalten in funktionale Abhängigkeit der Randbedingungen gebracht.

 

Gefördert im Rahmen der Fördermaßnahme „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 


Förderkennzeichen: 03ZZ0817E

 

 

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Neue Seminartermine: Praxistag zur energetischen Inspektion von Klimaanlagen nach §12 EnEV

09.08.2016

In Kooperation mit dem Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. (BTGA) bietet das Hermann-Rietschel-Institut auch im kommenden Jahr wieder eine Seminarreihe zur praktischen Durchführung der energetischen Inspektion von Klima-anlagen gemäß §12 EnEV an.

Die nächsten Seminartermine sind der 01.12.2016, 30.03.2017, 23.06.2017 und 30.11.2017. Weiter Informationen erhalten Sie im Abschnitt Dienstleistungen.

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Berliner Firmenlauf 2016

27.05.2016

Bereits zum vierten Mal befand sich unter den 10.204 Teilnehmern des diesjährigen Berliner Firmenlaufes auch eine kleine Gruppe von Läufern des Hermann-Rietschel-Instituts um die knapp 6 km lange Strecke zu absolvieren.

Wir hatten bei dem super Wetter auch dieses Jahr wieder eine Menge Spaß erwarten das nächste Jahr!

Clima 2016

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22. -25.05.2016

Vom 22. bis 25. Mai fand im dänischen Aalborg der weltgrößte Fachkongress der TGA-Branche "Clima 2016" statt. Zu den Themen Auslegung und effizienter Betrieb von HLKS-Systemen, nachhaltige Energie für Gebäude sowie intelligente Gebäudetechnik wurden mehr als 550 Beiträge veröffentlicht.

Auch Prof. Kriegel und sein Team nahmen am Fachkongress teil und präsentierten in 9 Vorträgen und Veröffentlichungen aktuelle Ergebnisse aus den Forschungsprojekten am Hermann-Rietschel-Institut.  

 Die Konferenzbände sind unter folgendem Link verfügbar. 

Girls' & Boys'Day 2016 am Hermann-Rietschel-Institut

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28.04.2016

In diesem Jahr gab es nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungs die Möglichkeit, das Hermann-Rietschel-Institut hautnah zu erleben. 31 technisch interessierte Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klasse besuchten das Institut und bekamen in einem Rundgang eine Einsicht in den Berufsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie in unsere Forschungsarbeiten.

Dabei waren vor allem die Live-Experimente mit Nebel in unserem Reinraum und dem Quellluftversuchsstand ein gutes Mittel, um die Vielfalt der Gebäudetechnik allein im Bereich der verschiedenen Lüftungsarten zu zeigen. Im Anschluss daran folgte ein spannender Selbstversuch mit der Thermografie-Kamera, die uns ermöglicht, mehr zu sehen, als mit sichtbarem Licht alleine. In unserem Airbus-Prüfstand haben wir uns noch über die Frage unterhalten, ob es möglich ist, "Behaglichkeit" zu berechnen.

Der Rundgang wurde von einem kleinen spannenden Quiz begleitet.

Danke für Eure aktive Teilnahme. Wir hoffen sehr, den einen oder die andere von euch in ein paar Jahren bei uns am Institut als Student(in) begrüßen zu dürfen.

 

Es hat Spaß gemacht.

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Stellenangebote

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20.04.2016

Das HRI bietet zurzeit offene Stellen an. 

Bei Interesse finden Sie weitere Informationen hier.

Abschlussarbeiten

20.04.2016

Wir bieten interessierten Studentinnen und Studenten Bachelor- und Master- Abschlussarbeiten an.

Eine aktuelle Übersicht über alle angebotenen Themen finden Sie hier.

Die Erarbeitung eigener Themen ist ebenfalls möglich.

TU-CUP

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08.03.2015

Dieses Jahr nahm das Hermann-Rietschel-Institut am TU-Cup teil. Hier durften gemeinsam die Fähigkeiten in den Disziplinen Gerätemarathon, Löffelfechten, Tonnenball, Quiz und American Gladiator unter Beweis gestellt werden. Da es immer wieder Spaß macht freut sich das HRI auf den nächsten Cup.

Neues Forschungsprojekt am HRI

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20.01.2016

Eneff: Data Center Cooling ohne maschinelle Kältetechnik mit einer Effizienz von COP = 100

In Deutschland existieren derzeit etwa 50.000 Rechenzentren, die einen Jahresstrombedarf von ca. 10 TWh haben. Etwa die Hälfte davon wird nicht für den eigentlichen Rechenbedarf benötigt, sondern für den Betrieb, wie z.B. Kühlung und USV-Anlagen. Es ist somit nahezu genauso viel Energie notwendig um den eigentlichen Nutzen der Rechenzentren bereitstellen zu können.

Um diesen sehr hohen „Hilfsenergiebedarf“ signifikant zu senken, werden verschiedenste im Folgenden dargestellte Maßnahmen im Rahmen dieses Forschungsprojekts getroffen:

·         Einsatz indirekter freier Kühlung inkl. Verdunstungskühlung

·         Senkung der Druckverluste auf dem Kühlweg

·         effektive Kühlung der Komponenten (Server und USV-Anlagen)

·         Verhinderung von Rückströmungen (Warmluft) in den Schränken

·         Effektive Belüftung der Hot-Spots in den Racks durch gezielte Luftführung

·         Klimatechnische Einhausung der Schränke

·         Effektive Druckregelung zwischen Kalt- und Warmgang

·         Instationäre (pulsierende) Betriebsweise der Luftführung

 

Darüber hinaus sollen möglichst hohe Ablufttemperaturen generiert werden, die den Vorteil haben, dass sie auch für andere Zwecke genutzt werden sollen, wie z.B.

·         Einsatz der Adsorptionskältetechnik mit der Abluft aus dem RZ

·         Rechenzentrum als Wärmelieferant für angrenzende Gebäude

Der Einsatz von wassergekühlten CPUs unterstützt diese Kreisläufe, da ggf. auf eine Wärmeübertragerebene verzichtet werden kann.

 

Das übergeordnete Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, ein Rechenzentrum ganzjährig bei gleicher Sicherheit ohne konventionelle maschinelle Kälte zu versorgen. Dafür wird u.a. die Jahresarbeitszahl der Kühlmethoden insgesamt auf 100 gehoben, so dass mit 1 kW Hilfsenergie 100 kW Kälte bereitgestellt werden kann.

In einem Testrechenzentrum an der TU Berlin (Hermann-Rietschel-Institut) werden die o.g. Maßnahmen unter Laborbedingungen realitätsgetreu entwickelt und getestet. Im Anschluss werden die vielversprechendsten Technologien in den Neubau des Rechenzentrums der Universität Greifswald integriert. Es folgt eine Betriebsoptimierung und ein energetisches Monitoring, um die im Testrechenzentrum erreichten Ziele ebenfalls in der Praxis abbilden zu können.

Das Projekt wird durch das BMWi gefördert: FKZ 03ET1334B

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Dienstleistungsangebot

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17.12.2015

Das Hermann-Rietschel-Institut bietet nun auch Dienstleistungen an.

Jetzt neu hier.

130-Jahr-Feier am HRI

23.11.2015

Am 2. Oktober wurde im Hermann-Rietschel-Institut dessen 130 jähriges Bestehen gefeiert. Es kamen mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Politik, wie auch ehemalige Mitarbeiter des Institutes. Der Präsident der TU Berlin Prof. Christian Thomsen eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Rede über den Neuaufbau des HRI durch Prof. Martin Kriegel seit seiner Berufung 2011. Nach den Reden der ehemaligen Gastprofessoren und Stipendiaten wie Elisabeth Mundt von der KTH Stockholm und Prof. em. Tatsuaki Tanaka der Universität Tokio, stellten die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Institutes ihre aktuellen Forschungsprojekte vor und luden zur anschließenden Besichtigung dieser ein. Außerdem übergab der ehemaliger Professor für Heizungs- und Lüftungstechnik am HRI Prof. Hubertus Protz die Originalausarbeitungen der Vorlesungen von Hermann Rietschel dem Universitätsarchiv der TU-Berlin. Im Anschluss ließen das Hermann-Rietschel-Institut und seine Gäste den Tag mit einem Blick hinter die Kulissen (live-Experimente) und dem Wiedersehen von Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern ausklingen. Es war ein gelungener Tag. Wir freuen uns schon auf den nächsten runden Jahrestag.

Eröffnungsrede des Präsidenten der TU Berlin Prof. Christian Thomsen
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Prof. Kriegel bei der Begrüßung der Gäste: Prof. em. Tatsuaki Tanaka (Universität Tokio)
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Prof. em. Hubertus Protz stiftete Original-Vorlesungsunterlagen von Prof. Rietschel
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Vorträge im Hörsaal des HRI
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Prof. em. Klaus Fitzner (1991-2002 am HRI) & Feier im HRI-Foyer
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Live-Experiment am Rechenzentrum
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Besichtigung des Versuchsstands „Eneff: Reine Räume“
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