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TU Berlin

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Neuigkeiten

Neues Forschungsprojekt am HRI

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11.08.2015

 

MinMax - Lüftung

Belüftung großer Räume mit minimalem Energieeinsatz und maximaler Wirksamkeit

Zur Sicherstellung hygienischer und thermischer Behaglichkeit sind Versammlungsstätten, wie Kinosäle oder Auditorien, meist mit einer raumlufttechnischen Anlage ausgestattet. In etwa 90 % der Zeit sind die Räume jedoch nicht voll belegt, zum energieeffizienten Anlagenbetrieb ist besonderes Augenmerk auf die Optimierung der Technik im Teillastzustand zu legen.

Eine besonders energieeffiziente Lösung stellt die neue MinMax-Lüftung dar, welche Gegenstand des Forschungsvorhabens ist. Darunter wird eine Lüftung für große Räume verstanden, welche auf dem Quellluftprinzip basiert und die Zuluftmenge in verschiedenen Teilbereichen eines Raumes variabel regeln kann, je nach örtlichem Bedarf. Im Vergleich zu herkömmlichen bedarfsgerechten Lüftungsstrategien von RLT-Anlagen wird hier nicht nur die Zuluftmenge an die momentane Anzahl an Personen im gesamten Raum angepasst, sondern durch eine Zonierung lokal bedarfsgerecht an den Personen eingebracht. Zusätzlich hebt sich die neue MinMax-Lüftung von bekannten Zonierungsstrategien dadurch ab, dass die Anordnung der Zonen aus fundierten wissenschaftlichen Untersuchungen zur Raumluftströmung resultiert und nicht aus der theoretischen Reichweite der Zuluftdurchlässe.

In zwei realen Versammlungsstätten (Hörsaal und Seminarraum) wird die neue MinMax-Lüftung eingebaut, um die Umsetzbarkeit und Wirksamkeit im Experiment darzulegen. Mit experimentellen Methoden werden lokale und globale Raumluftströmungen erfasst. Die Messdaten, sowie numerische Strömungssimulationen bilden die Grundlage zur Entwicklung der neuen Lüftungsstrategie. Um die MinMax-Lüftung technisch umzusetzen, sind verschiedene Sensorsysteme zur Bestimmung des lokalen Zuluftbedarfs auf ihre Eignung zu prüfen, sowie ein Luftaustrittelement mit regelbarem Volumenstrom zu entwickeln. Weiterhin wird ein Planungstool erstellt, welches es Planern und ausführenden Firmen zukünftig ermöglicht, die neue Lüftungsstrategie in Großräumen zu realisieren. 

Das Projekt wird durch das BMWi gefördert: FKZ 03ET1305A

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Neues Forschungsprojekt am HRI

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11.08.2015

 

ExBop: Exergetische Betriebsoptimierung für eine effektive Nutzung von Wärmeenergiequellen und Minimierung von Hilfsenergien

Ziel des Forschungsvorhaben ist eine Betriebsstrategie, die sämtliche Wärmeenergiequellen, wie z.B. Abwärme, Solarthermie, Umgebungsluft, aber auch Hochtemperaturquellen, wie z.B. Biomasseverbrennung, KWK, Fernwärme in HLK-Systeme integriert, die Exergievernichtung minimiert und zu signifikanten Energieeinsparungen im Bereich der Hilfsenergien führt.

Diese optimale Betriebsstrategie besitzt eine hohe Übertragbarkeit für eine Vielzahl moderner und konventioneller Heizungssysteme und ist damit sowohl auf Neubauten, wie auch auf Sanierungen anwendbar. Es wird ein universaler Systemanschluss geschaffen, mit dem es möglich ist, sämtliche Wärmeenergiequellen effektiv zu nutzen. Dieser ist ebenfalls für zukünftige Entwicklungen im Bereich der Quellen gerüstet, insbesondere für stark schwankende Temperaturniveaus.

Etwa 30 % bis 50 % Hilfsenergieeinsparung sind realistisch. Damit ist die exergetische Betriebsoptimierung (ExBop) auch gleichzeitig eine energetische Betriebsoptimierung (EnBop). Zusätzlich erzeugt ExBop einen geringeren apparativen Aufwand (z.B. gar keine, bzw. deutlich kleinere Wärmespeicher, keine Beimischschaltungen).

Erreicht wird eine effektive Nutzung von Wärmeenergiequellen und Minimierung von Hilfsenergien, wenn das angebotene Temperaturniveau nahezu vollständig in Nutzwärme umgewandelt werden kann, so dass die Rücklauftemperatur der Umgebungstemperatur entspricht. Dies erfordert jedoch die neuartige ExBop Betriebsweise, da es ansonsten zu einer inhomogenen Wärmeverteilung kommt.

Anhand von numerischen 1D Simulationen und einer experimentellen Untersuchung an einem HiL Prüfstand wird die Funktionsweise nachgewiesen. Durch den Industriepartner, der u.a. den Regelalgorithmus in reale Regler integrieren wird, ist der Transfer in die Praxis gesichert. 

Das Projekt wird durch das BMWi gefördert: FKZ 03ET1304A

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Stellenangebote

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04.08.2015

Das HRI bietet zurzeit zwei offene Stellen an.

Bei Interesse finden Sie weitere Informationen hier.

Abschlussarbeiten

21.07.2015

Wir bieten interessierten Studentinnen und Studenten Bachelor- und Master- Abschlussarbeiten an.

Eine aktuelle Übersicht über alle angebotenen Themen finden Sie hier.

Die Erarbeitung eigener Themen ist ebenfalls möglich.

 

14.Berliner Firmenlauf

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15.06.2015

Auch in diesem Jahr nahm das Hermann-Rietschel-Institut am Berliner Firmenlauf teil. Bei 26°C und Sonnenschein ging es 6km um den Tiergarten. Insgesamt beteiligten sich 8287 Läufer an diesem Ereignis.

Wir alle hatten viel Spaß und freuen uns im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Girls' Day 2015 am Hermann-Rietschel-Institut

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27.04.2015

Auch in diesem Jahr lud das Hermann-Rietschel-Institut zum Girls' Day ein. Am vergangenen Donnerstag, dem 23.April, besuchten uns acht technisch interessierte Mädchen. Sie bekamen in einem Rundgang eine Einsicht in unser Institut und unsere Forschungsarbeit. Neben spannenden Einblicken in unseren Mini-Airbus gab es auch hautnahe Versuche mit der Thermographie Kamera. Der Rundgang wurde von einem kleinen spannenden Quiz begleitet.


Danke für eure aktiv Teilnahme. Es hat Spaß gemacht.


Weitere Bilder

Forschungsthemen

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14.04.2015

Schauen Sie sich unsere Forschungsthemen an.

Jetzt neu hier.

Neuer Haupteingang eröffnet

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10.04.2015

Mit dem Semesterstart am Montag sind auch die Bauarbeiten am barrierefreien Haupteingang des Hermann-Rietschel-Instituts beendet.

Neues Forschungsprojekt am HRI

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16.02.2015

 

Eneff: Stadt Energienetz Berlin Adlershof

Teilvorhaben: „Vernetzung von Energieströmen“/Arbeitspaket: „Soleverbund“

Es soll weltweit erstmals ein Soleverbund im Projektgebiet Berlin Adlershof installiert werden, um Wärme nahezu verlustfrei auf der Liegenschaft zu transportieren.

Während der ersten Projektphase werden vom Projektteam Möglichkeiten zum Einsatz von Sole in Prozessen der Raumklimatisierung für das ZPO und angrenzende Liegenschaften geprüft. Im Fokus stehen hier die Soleregeneration sowie Bedarfe der Zulufterwärmung, Zuluft-Feuchteregulierung und Abluftentfeuchtung. In den infrage kommenden Liegenschaften wird an den Bestandsanlagen (Klimaanlagen, Kälteanlagen, Trockner) eine gründliche Aufnahme der aktuellen Betriebsdaten und Betriebskonditionen vorgenommen.

Beginnend mit dem ersten Projektjahr wird ein übertragbares Simulations- und Planungswerkzeug für Solenetze entwickelt, das die Zusammenführung der wichtigsten Betriebsparameter der in das Netz zu integrierenden Anlagen erlaubt. Dies gestattet eine Potenzialabschätzung für die Installation von Solenetzen an beliebigen Standorten. Die Arbeiten zur Entwicklung des Tools werden vom Fachgebiet Gebäudeenergiesysteme, Hermann-Rietschel-Institut, in der Simulationsumgebung Modellica ausgeführt.

Das Projekt wird durch das BMWi gefördert: FKZ 03ET1038G

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16.02.2015

 

GESA – Luftdesinfektion

Kompakte Mischeinheit im Spannungsfeld zwischen Geometrie, Wirkung und Druckverlust

Die technisch-technologische Entwicklung besteht darin, eine kompakte Dispensiereinrichtung mit Abschirmtechnik für Räume mit hohem Anspruch an Luftreinheit zu entwickeln. Das Produkt soll durch die kompakte Bauweise in Neu- und vor allen Dingen in Bestandsanlagen einsetzbar sein und einen möglichst geringen Druckverlust für die Prozessluft verursachen und so einen minimalen Energiebedarf gegenüber herkömmlicher mechanischer Luftreinigung aufweisen.

Die Dispensiereinrichtung soll die in der Luft vorhandenen schädliche Mikroorganismen eliminieren. Hierfür wird eine spezielle Desinfektionslösung durch Piezoelemente versprüht.  Sie soll in Räumen eingesetzt werden können, ohne dass durch die von Piezoelementen ausgesendeten elektromagnetischen Wellen elektronische Geräte außer Kraft gesetzt werden können.

Im Produktionsprozess von Pharmazie-Produkten und im klinischen Bereich muss das Auftreten von biologisch schädigenden Viren und Keimen in der Luft vermieden werden. Zunehmende Ansprüche an die Dichtheit von Gebäuden aus energetischer Sicht macht aber auch in den Bereichen Wohnen, Büro und Produktion mehr und mehr den Einsatz von Anlagen zur Hygienelüftung erforderlich, so dass auch dort eine zunehmende Nachfrage nach der Dispensiereinrichtung gesehen wird.

Entscheidend für eine marktreife Umsetzung ist das Zusammenspiel zwischen Konstruktion und Wirkung. Die Einbringung der Desinfektionslösung in die Prozessluft ist so zu gestalten, dass auf kleinstem kinematischem Weg eine maximale Wirkung eintritt. Weiterhin muss gewährleistet werden, dass die Desinfektionslösung wieder aus der Luft weitestgehend (unterhalb des zulässigen Grenzwertes) entfernt wird. Hierzu wird ein spezieller Bio-Filter eingesetzt.

Das Projekt wird durch ZIM - BMWi gefördert: FKZ 16KN018234

Der 4. Platz

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26.01.2015

Das Hermann-Rietschel-Institut belegte bei dem 1. Instituts Cup, dem sportlichen Wettstreit speziell für Institute der TU Berlin, den 4. Platz.

Ehrenring des VDI an Professor Dr.-Ing. Martin Kriegel

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12.12.2014

Anlässlich der VDI-Vorstandsversammlung am 18. November 2014 überreichte VDI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer den Ehrenring des VDI an Herrn Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung.

Martin Kriegel konnte mit seiner Dissertation „Experimentelle Untersuchung und numerische Simulation eines Quellluftsystems“ ein bereits bestehendes Zwei-Gleichungs-Turbulenzmodell erweitern und so ein Quellluftsystem numerisch abbilden. Die bis dahin auftretenden erheblichen Abweichungen der experimentellen Daten einer Computer-Fluid-Dynamics (CFD)-Analyse konnten dank seiner Arbeit erheblich verringert werden.

VDI-Artikel

 

 

Neues Forschungsprojekt am HRI

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12.12.2014

Instationäre Quelllüftung (IQ-Lüftung)

In dem geplanten Forschungsvorhaben sollen instationäre (intermittierende) Betriebsweisen von Quelllüftung untersucht werden.

Mit instationärem Betrieb ist ein alternierender Zustand gemeint, der wie folgt aussehen kann: 1. Kurzzeitig sehr hoher Zuluftvolumenstrom mit niedriger Zulufttemperatur, was also eine untypische Randbedingung bei Quellluft wäre, 2. Ausschalten der Zuluft, 3. Wiederholen von (1.).

Diese Fahrweise führt dazu, dass die Temperaturdifferenz zwischen Zuluft und Abluft größer wird und der Volumenstrom bei gleicher thermischer Last im Mittel gesenkt werden kann. Eine Folge ist die Reduzierung der für die Ventilatoren benötigten Elektroenergie, welche in der Gesamtenergiebilanz Verlustenergie ist und als darum auch als Hilfsenergie bezeichnet wird. Auf der anderen Seite erhöht sich dadurch im Mittel der vertikale Temperaturgradient, was sich in einem stationären Betrieb negativ auf die thermische Behaglichkeit auswirken würde. Durch gepulste Lufteinbringung kommt es zu einer diskontinuierlichen Raumluftströmung, die neben der Behaglichkeit auch die Lüftungseffektivität beeinflusst. Wie im Folgenden nahegelegt wird, kann die Lüftungseffektivität auf diese Weise verbessert werden. Das Behaglichkeitsempfinden bei dieser alternierenden Betriebsweise ist bisher unerforscht, da die technischen Anlagen bis dato stationär, bestenfalls bedarfsgerecht, betrieben werden.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, den Primärenergiebedarf der Quelllüftung bei bestehender oder sogar verbesserter Behaglichkeit und Luftqualität signifikant zu senken, indem die für den Ventilator benötigte Elektroenergie allein durch die intermittierende Betriebsweise um etwa 50 % abgemindert wird.

Hierfür werden in systematischer Untersuchung folgende Parameter variiert: der Volumenstrom (Amplitude, Frequenz, zeitl. Profil), die Zulufttemperatur, der freie Strömungsquerschnitt am Zuluftauslass und die Eintrittsturbulenz (in den Raum) / Induktionswirkung des Zuluftauslasses.

Die ermittelten Daten werden in Ausführungs- und Betriebshinweise mit Berechnungsmodellen überführt.

Das IGF-Vorhaben 18498 N der Forschungsvereinigung Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. – FKM, Lyoner Straße 18, 60528 Frankfurt am Main wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Studiengang Gebäude-Energie-Systeme

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01.10.2014

Ab dem Wintersemester 2014/2015 bieten wir am Hermann-Rietschel-Institut unseren neuen Masterstudiengang Gebäude-Energie-Systeme an.

Die Einführungsveranstaltung findet am 15.10.2014 um 16:15 Uhr statt.

Informationen zum Studiengang finden Sie hier.

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21.09.2014

Entwicklung eines energieeffizienten Luftfiltersystems für Gas- und Geruchsadsorption und -desorbtion mittels mineralischer Stoffe

 Das Forschungsvorhaben besteht darin, einen Filter zu herzustellen, der die Eigenschaft besitzt, mit möglichst geringem Druckverlust und damit niedrigem Energiebedarf einen hohen Abscheidegrad bezüglich schädlicher Gase und Gerüche zu haben. Darüberhinaus soll dieser Filter wiederverwendbar sein. Dieser zu entwickelnde Filter übersteigt damit den Stand der Technik und Forschung.

Das Prinzip basiert auf Adsorption (Anlagern) und Desorption (Absondern) von Gasmolekülen. Verwendet wird dazu ein mineralischer Werkstoff, in dessen Poren, den sogenannten natural nanotubes, der Prozess stattfindet. Durch Aufheizen des Materials wird es „ausgegast“ und so die festgehaltenen Gase/Gerüche wieder freigesetzt. Der Filter ist damit regeneriert und wieder einsetzbar.

Entscheidend für eine marktreife Umsetzung ist das Zusammenspiel zwischen Konstruktion und Wirkung. Der mineralische Werkstoff kann auf verschiedenste Art und Weise zu einem Filtermaterial verarbeitet werden. Dabei spielen insbesondere der Herstellungsprozess des Filters, die Standfestigkeit, Handhabbarkeit und die Dichtigkeit gegenüber möglichen Leckagen die wesentlichen Rollen bei der Konstruktion. Die dafür notwendigen Untersuchungen werden durch den Kooperationspartner Hörtner & Fischer GmbH (H&F) durchgeführt.

Bei der Wirkung hinsichtlich Druckverlust (Energiebedarf) und Abscheidegrad sind die Luftgeschwindigkeiten im Filter von entscheidender Bedeutung. Eine hohe Packungsdichte führt zu hohen Luftgeschwindigkeiten und hohem Druckverlust, aber unter Umständen zu niedrigen Abscheidegraden, da eine Adsorption eher durch niedrigere Geschwindigkeiten begünstigt wird. Hier kommt es auf eine sinnvolle Anordnung des mineralischen Werkstoffs an, so dass ein Optimum gefunden wird.

Das Forschungsprojekt wird durch das Zen­trale Inno­va­ti­ons­pro­gramm Mit­tel­stand (ZIM) des Bun­des­mi­nis­te­riums für Wirt­schaft und Energie gefördert. Förderkennzeichen: 16KN018227

Wissenschaftlicher Mitarbeiter geehrt

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09.09.2014

Unserem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Tunc Askan wurde bei der INDOOR AIR 2014 in Hong Kong eine besondere Ehre zuteil. Seine schriftliche Arbeit mit dem Titel „Strömungsvisualisierung mit 3D-DPTV“  wurde mit dem BEST STUDENT PAPER AWARD Ausgezeichnet.  Eine Fachjury wählte seine Abhandlung unter die 5 Besten von insgesamt 250 Einsendungen.

Die 3D Decomposed Particle Tracing Velocimetry (3D-DPTV) basiert auf der konventionellen Particle Tracking Velocimetry (PTV). Im Gegensatz zur herkömmlichen PTV ist es mit 3D-DPTV möglich unter Anwendung mehrerer Kameras große Messvolumina mit optischen Hindernissen zu messen.

 

 

EnOB-EnBop: Energieeffiziente Luftkonditionierung und Kanalnetzauslegung für Neu- und Bestandsgebäude, Teilvorhaben: Analyse Druckverluste, Valdierung der Berechnungsmodelle – Optimierung der Einzelkomponenten

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14.07.2014

Neues Forschungsprojekt für das Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin in Kooperation mit der RWTH Aachen.

Allein die Luftförderung in der Gebäudetechnik hat nach [ 1] mit etwa 10% (Zahlen für 2003) einen erheblichen Anteil am deutschen Strom- und damit auch am Primärenergieverbrauch. Bestandteile von lüftungstechnischen Anlagen sind zum einen die Verteilnetze mit ihren Luftkanälen, Formteilen und Regelinstrumenten und zum anderen die zentrale raumlufttechnische Anlage mit ihren Komponenten wie Filter, Wärmeübertrager, Befeuchter und Schalldämpfer. Bei der Durchströmung der Komponenten erzeugen ebendiese einen Strömungswiderstand, der durch den Ventilator der Anlage überwunden werden muss. Um die Energieeffizienz von Gebäuden zu erhöhen, muss also auch der mechanische Aufwand in den Verteilsystemen und der RLT-Anlage gesenkt werden. Die geplante Forschungsarbeit soll dazu beitragen, Verbesserungsvorschläge für energieeffiziente Anlagensysteme zur Luftkonditionierung und -verteilung zu entwickeln und dadurch die Gesamtenergieeffizienz und den Betriebskostenaufwand von Gebäuden zu erhöhen.

Zentrale raumlufttechnische Anlagen werden zurzeit modular aufgebaut, da eine individuelle Zusammenstellung der Komponenten je nach Anforderung des Bauvorhabens nötig ist. Die Verschaltung der einzelnen Module zu einem Gesamtsystem wird zurzeit strömungstechnisch nicht optimiert. Die einzelnen Module werden häufig separat betrachtet und ausgelegt. Hierbei besteht enormes Optimierungspotential durch eine strömungstechnische Abstimmung der einzelnen Module als auch durch ein funktionales Zusammenspiel einzelner Komponenten.

Für eine effiziente Anlagengestaltung ist die Bestimmung der Druckverluste innerhalb des Systems erforderlich. Ein Kanalleitungsnetz besteht in der Regel aus mehreren Parallelsträngen und hintereinander geschalteten Komponenten. Beispielhaft wird dies erkennbar an der Berechnung des Gesamtwiderstandes und damit des Systemdruckverlustes Zur Berechnung wird jede Komponente mit einem Druckverlustbeiwert ζ_i erfasst, womit der Verlust spezifischer Druckenergie, der von dieser Komponente ausgeht, mit Δp_i=1/2*ρ*ζ_i bestimmt werden kann, wobei ρ die Dichte der strömenden Luft ist.

Die aktuell vorhandenen Druckverlustbeiwerte beruhen auf Untersuchungen, die zum überwiegenden Teil mehr als 30 Jahre alt sind. Bei der Bestimmung wurden grobe Vereinfachungen gemacht, weshalb die rechnerischen Grundlagen oft unzureichend genau sind. Darüber hinaus existieren kaum Erkenntnisse zur Hintereinanderschaltung mehrerer Einzelwiderstände. Die Werte für den Druckverlust solcher Kombinationen können in der Realität das Vielfache der rechnerisch ermittelten Werte betragen. Dies führt in der Praxis zu fehldimensionierten Anlagen, deren Energieeffizienz wesentlich schlechter ist, als es der Stand der Technik zulässt.

Ziel des Projektes ist die Reduzierung des Druckverlustes der zentralen raumlufttechnischen Anlage sowie des Luftverteilsystems. Die Optimierung des Luftverteilsystems erfolgt durch eine systematische Bestimmung genauer Druckverlustbeiwerte von modernen Kanalbauteilen, sowie erstmalig von Kombinationen mehrerer Einbauten. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen Planungsinstrumente für Luftkanalnetze mit deutlich erhöhter Genauigkeit zu schaffen. Des Weiteren sollen strömungsdynamisch optimierte Geometrien für Formteile, Komponenten und Regelinstrumente entwickelt werden, die geringere Druckverluste erzeugen. Die Optimierung der zentralen Geräte erfolgt durch eine strömungstechnische Abstimmung einzelner Komponenten als auch durch eine funktionale Einsparung einzelner Module. Nach ersten Voruntersuchungen liegen die möglichen Einsparungen in der Ventilatorleistung bei über 50 % zu heute standardmäßig verwendeten Bauteilen.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens ist die Aufteilung zwischen den Projektpartner wie folgt:

RLT Zentralanlage:  RWTH Aachen

Luftkanalnetz:   Hermann-Rietschel- Institut, TU Berlin

Dieses Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

 

Quellen:

1 Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, „Optionen und Potenzial für
Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen“ Endbericht 2006

LowExTra Niedrig-Exergie-Trassen zum Speichern und Verteilen von Wärme auf verschiedenen Temperaturniveaus

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14.07.2014

Das Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin wird gemeinsam mit nexus, adelphi und IÖW in den kommenden 3 Jahren ein neuartiges intelligentes, demokratisches Mehrleiter-Wärmenetz untersuchen und entwickeln. Dieses Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Ziel ist es, ein Netz zu errichten, welches im Gegensatz zu heutigen klassischen Vor- und Rücklaufnetzen vollständig flexibel hinsichtlich Entnahme und Bereitstellung von unterschiedlichen Temperaturniveaus reagiert. Nicht nur die Richtungsabhängigkeit (Vorlauf oder Rücklauf) wird dabei aufgelöst, sondern ebenfalls ein in den unterschiedlichen Rohrleitungen fixiertes Temperaturniveau.

Mit mindestens vier unterschiedlichen Niveaus (z.B. 15°C, 30°C, 45°C und 60°C), den sogenannten LowExTra – Niedrig Exergie Trassen, parallel zum evtl. bestehenden Fernwärmenetz kann die Nutzung von Umweltenergien (Solarthermie, Geothermie, Grundwasser, Luft) und Abwärmeprozessen maximiert werden. Insbesondere die niedrigen Temperaturniveaus ermöglichen es, eine Vielzahl von Energiequellen bereitzustellen, die vorher ungenutzt waren. Nach dem grundsätzlichen, durchgreifenden Wandel der elektrischen Energieverssorgung in den letzten Jahren werden mit LowExTra nun auch die Kunden der Fernwärmeversorgung zu Prosumern.

Darüber hinaus bietet das Mehrleiter–Netz unterschiedliche Sommer und Winternutzung. Aufgrund des niedrigen Temperaturniveaus (im obigen Beispiel 15°C) ist eine direkte Kühlung (z.B. über Flächenkühlsystem) anwendbar. Insgesamt ist das LowExTra-Netz als großer Speicher, in Analogie zum Schichtenspeicher (siehe Abbildung 1) mit variabler Einspeisung und Entnahme, zu betrachten.

Das entstehende demokratische Netz erfordert ein dynamisches Zusammenspiel der technologischen Komponenten und rückt die Gebäude, Städte und Gemeinden als energetische Systemkomponente in einen neuen Blickwinkel.

Die Konsequenzen der Umsetzung entsprechend des Energiekonzepts 2050 in Bezug auf ökonomische, ökologische und soziale Aspekte sind stark von dem Energiesystem selbst abhängig. Konzeption, Implementation und erfolgreiche Nutzung von „intelligenten“  Niedrigtemperaturnetzen mit der Möglichkeit zur dezentralen Einspeisung von LowEx Wärmequellen erfordern das Zusammenspiel von technischen, ökonomischen, politischen und partizipativen Bausteinen (siehe Abbildung 2 ).

Gesamtziel des Gesamtprojektes ist die grundsätzliche Erforschung der Machbarkeit der o.g. demokratischen Mehrleiter-Netze aus allen vier Perspektiven (technisch, ökonomisch, politisch und partizipativ) sowie testweise die Implementierung und Untersuchung der entscheidenden LowExTra-Bestandteile in der Versuchshalle des Herrmann-Rietschel-Instituts der TU Berlin. Indirektes Vorbild für das Projekt sind die Konzeptionen „intelligenter“ Stromnetze und bezogen auf Wärme/Kälte der konventionelle Schichtenspeicher mit jeweils Einspeisemöglichkeiten von Umweltenergien. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Forschungsvorhabens, soll in einer sich anschließenden Phase eine Pilotanlage im Feld errichtet werden.

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Abbildung 2: Schema des Zusammenspiels der Forschungsgruppe
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Abbildung 1: Aufbau des LowExTra– Systems
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Ausstand

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18.06.2014

Letzten Freitag hatte unser langjähriger Kollege Karl-Heinz Kring seinen letzten Arbeitstag. Bei einem kleinen Fest trafen sich Freunde, Kollegen und alte Weggefährten der letzten 40 Jahre, um auf den wohlverdienten Ruhestand gemeinsam anzustoßen.

Seit 1974 war „Kalle“ der Chef über die Werkzeuge und Maschinen des HRIs, so lange wie kein anderer Mitarbeiter. Am HRI scherzt man, Kalle sei sogar schon mit der Einrichtung ans Institut gekommen. Waren diverse Gegenstände nicht auffindbar, Kalle wusste stets wo sie zu finden sind. Er wusste auch die eine oder andere Anekdote über lange ausgeschiedene Professoren oder ehemalige Mitarbeiter. Institutsleiter Martin Kriegel lobte neben seiner menschlichen Seite vor allem die Zuverlässigkeit und Präzision, mit der er Aufgaben erfüllte.

Durch seinen verdienten Gang in den Ruhestand wird eine Stelle frei, die aber bereits ab Juli neu besetzt werden konnte.

Lieber Kalle, wir bedanken uns für die 40 Jahre zuverlässige Arbeit und wünschen dir nur das Beste für deinen neuen Lebensabschnitt.

Weitere Bilder finden Sie hier

Abschlussarbeiten

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18.06.2014

Wir bieten interessierten Studentinnen und Studenten wieder Abschlussarbeiten an.

Eine aktuelle Übersicht über alle angebotenen Themen finden Sie hier. Die Erarbeitung eigener Themen ist ebenfalls möglich.

Das HRI beim 13.Berliner Firmenlauf

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02.06.2014

Bei teils starkem Regen und Temperaturen um 11°C nahmen 7 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des HRI am Berliner Firmenlauf teil. Die Stimmung war bei den 8.000 von ursprünglich 11.500 gemeldeten Läufern vielleicht auch gerade wegen des schlechten Wetters einfach hervorragend.

Unsere Athletinnen und Athleten waren am Ende der 5,5km zwar nass und durchfroren, jedoch erreichten alle unter lautem Applaus der Zuschauer das Ziel.

Unsere Gesamtzeit beträgt 03:22:03 bei einer Gesamtstrecke von 38,5 km. Die Durchschnittszeit liegt bei 00:28:51.

Wir alle hatten bei diesem großartig organisierten Event viel Spaß und werden nächstes Jahr selbstverständlich wieder mit sportlichem Ehrgeiz antreten.

Fortschritt der Bauarbeiten

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02.06.2014

Seit Februar des letzten Jahres wird am HRI kräftig gearbeitet. Die Komplettsanierung des 1965 gebauten Institutsgebäudes beinhaltet Elektrik, Klimaanlage, EDV, Dachabdichtung, Fassaden- und Fensterarbeiten. Außerdem werden die Sanitäranlagen erneuert sowie der Brandschutz auf Stand gebracht. Das Gebäude wird am Ende barrierefrei sein. Dafür wird es einen Aufzug in das Obergeschoss sowie Toiletten für Jedermann geben. Das Gebäude wird, bis auf den neuen Eingang, sein ursprüngliches Erscheinungsbild beibehalten.

Die Bauarbeiten sind nun in den letzten Zügen. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen konnten bereits wieder ihre renovierten Büros beziehen. Die Bauarbeiten finden nun im nördlichen Gebäudeteil statt. Der voraussichtliche Abschluss ist Ende August.

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Girls' Day am Hermann-Rietschel-Institut

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01.04.2014

Am Girls‘ Day 2014 öffnete das Hermann-Rietschel-Institut seine Türen für an technische Berufe interessierte Mädchen. In einem aufregenden Rundgang bekamen die Teilnehmerinnen eine Einsicht in unser Institut und unsere Forschungsarbeit. Neben spannenden Einblicken in unseren Mini-Airbus gab es auch hautnahe Versuche mit der Thermographie Kamera. Der ganze Rundgang wurde von einem kleinen Quiz begleitet, bei dem am Ende alle Mädchen als Sieger hervorgingen.

Wir hoffen ihr hattet genauso viel Spaß wie wir.

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Schulbüro der TU-Berlin

Praktikum

24.03.2014

Sie sind auf der Suche nach einem Praktikum? Zurzeit sucht EADS einen Praktikanten der Fachrichtung Energietechnik.

Diese und weitere Praktikumsausschreibungen findet Sie jetzt immer hier.

Abschlussarbeiten

27.02.2014

Eine aktuelle Übersicht über alle angebotenen Themen für Abschlussarbeiten finden Sie hier. Die Erarbeitung eigener Themen ist ebenfalls möglich.

Stellenangebote

25.02.2014

Es gibt am Hermann-Rietschel-Institut wieder offene Stellen zu besetzen.

Wir suchen Studentische Hilfskräfte, Wissenschaftliche Mitarbeiter sowie eine/n Elektroniker/in

Offene Stellen

Gedenken an Hermann Rietschel (+ 18.02.1914)

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24.02.2014

Zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 100. Todestages Hermann Rietschels fanden sich nach der Kranzniederlegung am Grab Rietschels rund 100 Teilnehmer im Hörsaal des Hermann-Rietschel-Instituts ein. Nach der Begrüßung durch den aktuellen Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel gab es 5 Vorträge über die Bedeutung des Begründers der modernen Haustechnik. In jeweils 20 Minuten gab es verschiedene Einblicke in Rietschels Arbeit und Leistungen. Neben historischen Themen wie „Der Konflikt um die Berufung Rietschels und sein Wirken als Hochschullehrer“ wurden auch seine bedeutendsten fachtechnischen Inhalte (z.B. Schulventilation, Druckverluste in Rohr- und Kanalnetzen, Heizen von hohen Räumen, Hygiene) angesprochen. Im Anschluss an die Vortragsveranstaltung fanden sich die Teilnehmer noch zu gemütlichen Gesprächen zusammen. Die Veranstaltung war damit auch ein Wiedersehen unter Fachkollegen und Freunden dreier Generationen. Das Hermann-Rietschel-Institut bedankt sich für die rege Teilnahme sowie bei allen, die an der Organisation und Durchführung dieses gelungenen Abends beteiligt waren.

Übrigens: Die nächste große Veranstaltung findet im Frühjahr 2015 statt. Das Hermann-Rietschel-Institut feiert dann im größeren Rahmen sein 130-jähriges Bestehen.

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Der Abend war auch ein Wiedersehen unter Fachkollegen und Freunden.
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Die von Prof. Protz eingerichtete Vitrine zur Bibliographie Rietschels.
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Der Hörsaal war mit rund 100 Teilnehmern gut gefüllt.
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Professor Dr.-Ing. Martin Kriegel: „Rietschels Themen in der heutigen Zeit“
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Die Vortragenden (v.links Rainer Lochau, Hans-Günter Kind, Hubertus Protz, Martin Kriegel)
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Professor a.D. Hubertus Protz: „Rietschels Aufbruch in die Moderne der Fachtechnik“
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Vortragsveranstaltung anlässlich des 100. Todestages Hermann Rietschels

Prof. Hermann Rietschel
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07.02.2014

Dienstag, 18. Februar 2014,
Marchstraße 4, 10587 Berlin,
Hermann-Rietschel-Institut, Hörsaal 1
Beginn: 18.00 Uhr

Ein Rückblick auf die Leistungen von
Hermann Rietschel anlässlich seines 100 jährigen Todestages

Zur 100-jährigen Wiederkehr des Todestages erinnern wir uns der herausragenden Bedeutung des Wissenschaftlers, zudem des Ingenieurs, und haben seine grundlegenden Arbeiten präsent. Rietschel hat den Weg für große Veränderungen freigemacht und trug mit seinen Leistungen zum Fortschritt des aufstrebenden sowie sich mehrenden Fachgebietes bei – durch ihn wurde eine neue Epoche eingeleitet.

 

Programm:

Begrüßung durch den Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel

Professor a.D. Hubertus Protz: Rietschels Aufbruch in die Moderne der Fachtechnik

Professor Dr.-Ing. Martin Kriegel: Rietschels Themen in der heutigen Zeit

Ltd. SenR a.D. Hans-Günter Kind: Rietschel und die Preußische Ministerialverwaltung, sein Programm zur Auftragsvergabe

Professor a.D. Rainer Lochau: Die Bedeutung der Hygiene bei Rietschel

Professor a.D. Hubertus Protz: Der Konflikt um die Berufung Rietschels und sein Wirken als Hochschullehrer

Stellenangebot

23.01.2014

Wir suchen ab sofort eine Studentische Hilfskraft mit 41 Monatsstunden ohne Unterrichtsaufgaben für die IT-Administration. 

Zur Ausschreibung (PDF, 91,7 KB)

Neue Mitarbeiter am HRI

20.12.2013

Wir begrüßen unsere zwei neuen Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dr.-Ing. Ivo Boblan und Dr.-Ing. Karsten Tawackolian. Ebenso begrüßen wir unsere 3 neuen Studentische Mitarbeiter: Rebecca Schopfer, Felix Friedl und Martin Halbekath.

Herzlich Willkommen!

Durch hohe Lüftungseffektivitäten maximale Luftreinheit bei minimalen Energieeinsatz schaffen.

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4.12.2013

Das ist das Ziel des neuen Forschungsprojekts „Eneff: Reine Räume“, gefördert mit knapp 1 Mio. Euro durch das Bundeministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Sowohl im Gesundheitswesen als auch im Bereich der Reinräume (z.B. GMP, Industrieproduktion) schreiben die aktuellen Normen hohe Anforderungen an die Klimatisierung der entsprechenden Schutzbereiche vor. Schätzungsweise werden zur Klimatisierung der o.g. Reinen Räume ca. 120 TWh/a in Deutschland an Endenergie aufgewendet.

Das Wissen über das Verhalten von Raumluftströmungen unter den Experten und Anwendern ist nicht ausreichend erforscht und präsent. Insbesondere das Zusammenwirken verschiedener Strömungsformen, wie z.B. freie und erzwungene Konvektionsströmungen, Freistrahlen, Verdrängungs-, Misch- und Quellluftströmung mit dem Ziel geringer Verunreinigungen in zu schützenden Bereichen sind größtenteils unbekannt.

Des Weiteren existieren keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Anwendungsfällen „Reine Räume“ mit dem Ziel, energiesparend zu lüften. Aus dem Sicherheitsbedürfnis heraus, werden die Luftmengen für den jeweiligen Raum sehr hoch angesetzt.

Aus anderen Anwendungsfällen in der Klimatechnik (Quellluftströmung, Freistrahlen) kann die Prognose erstellt werden, dass mit geeigneten Luftführungsarten innerhalb der reinen Räume insgesamt ca. 40 % Energie eingespart werden kann.

Im Rahmen des Projekts werden verschiedene Klimatisierungskonzepte (z.B. Platzierung der Zu- und Abluft, Luftmengen, Konstruktion des Auslasses, Wahl und Größe von Heiz- und Kühlflächen) hinsichtlich der Reinheit, der thermischen Behaglichkeit und Energieeffizienz untersucht.

Dafür müssen, in Abhängigkeit der jeweiligen Ergebnisse, die Konzepte und damit sowohl die Luftkanäle und -auslässe, als auch die Heiz- und Kühlflächen angepasst werden. Es kommen insbesondere Mischlüftung, Quelllüftung und dezentrale Freistrahlen als Raumluftströmungsformen in Betracht.

Das für die Untersuchungen benötigte Forschungslabor wird multifunktional am Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin aufgebaut. Die Raumkonfiguration deckt ca. 90 % der in der Praxis installierten Fälle von „Reinen Räumen“ ab. Ein solcher Forschungsreinraum existiert in Deutschland nicht.

Das Gesamtziel des Projektes ist es, für „Reine Räume“ (Gesundheitswesen und Industrieproduktion) energieeffiziente Lüftungskonzepte zu erforschen. Hierbei geht es insbesondere um die Erforschung des Zusammenwirkens komplexer Raumluftströmungen, so dass der gewünschte Schutz von Personen und Objekten gewährleistet bleibt, die Luftmengen die dazu nötig sind, jedoch stark gesenkt werden.

Forschungsrechenzentrum am HRI

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Lupe

15.11.2013 Das Zusammenspiel von Klimatechnik und Informationstechnik kann erhebliches Potential für eine gesteigerte Energieeffizienz in sich bergen. Zurzeit findet jedoch kaum zielgerichtete unabhängige Forschung in diesem Bereich statt. Als Planungsspezialist für Rechenzentren hat sich die dc-ce Berlin-Brandenburg GmbH zusammen mit dem Hermann-Rietschel-Institut diesem Thema verschrieben und führt in einem neu errichteten Test- und Forschungsrechenzentrum entsprechende Versuche durch.   Wir möchten gerne auch anderen Unternehmen die Möglichkeit bieten, unser Forschungsrechenzentrum zu nutzen, um eigene Untersuchungen und Forschungen durchzuführen.   Die dc-ce RZ-Beratung hat in der Messhalle des HRIs ein 1:1-Modell eines Rechenzentrums errichtet. In diesem Forschungsrechenzentrum sollen unterschiedliche Versuche durchgeführt werden. Als Fläche stehen hier ca. 34 m² für die IT zur Verfügung.   Eine zusätzliche Technikfläche außerhalb des Forschungsrechenzentrums erlaubt das Untersuchen von verschiedenen Luftführungsvarianten und Kühlkonzepten. So kann z.B. der Unterschied zwischen Warm- und Kaltgangeinhausung untersucht werden. Je nach Kühlkonzept können bis zu 100 kW Wärmelast im Forschungsrechenzentrum erzeugt und abgeführt werden.   In Kooperation mit namenhaften Herstellern von Informationstechnik werden Versuche durchgeführt, um die Energieeffizienz der Informationstechnik zu optimieren und ein Aussage zu den Einflüssen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf die Informationstechnik zu gewinnen.   Für einen effizienten RZ-Betrieb ist es erforderlich, die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik optimal abzustimmen. Neben der Grundlagenforschung sind hier auch Komponententests möglich. So können z. B. spezielle Algorithmen zur Regelung der technischen Komponenten untersucht und optimiert oder Leistungstests an der Umluftklimatechnik durchgeführt werden.   Das Forschungsprojekt wurde in das Zen­trales Inno­va­ti­ons­pro­gramm Mit­tel­stand (ZIM) des Bun­des­mi­nis­te­riums für Wirt­schaft und Tech­no­logie auf­ge­nommen.   Abbildung 1 zeigt den Kaltgang. Abbildung 2 zeigt ein mit Servern ausgestattetes Rack.

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Abb.2
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Abb.1
Lupe

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