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TU Berlin

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Anlageninstallation auf dem Bibliotheksdach

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Beispiel-Modulplan einer PV-Anlage

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Elektrolumineszenz an PV-Zellen

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Projektlabor Photovoltaik

Im „Projektlabor Photovoltaik“ werden grundlegende Mess- und Diagnoseverfahren im Bereich Photovoltaik erlernt. Anschließend sind Teilnehmende in der Lage wichtige Kenngrößen von PV-Anlagen zu messen, diese zu interpretieren und typische Fehlerbilder zu erkennen.

Im Projektlabor Photovoltaik findet ein direkter Wissenstransfer von Lerninhalten in die Praxis statt. Insbesondere die messtechnische Erfassung von PV-Erträgen und Vermessung wichtiger Kenngrößen von PV-Anlagen lassen eine Zustands- und Fehlererkennung von PV-Anlagen zu. Genau dies beschreibt das Tätigkeitsfeld von Solaringenieur*innen für den Betrieb und die Wartung von PV-Anlagen.

Im Projektlabor werden drei Bereich schwerpunktmäßig behandelt:

1. Elektrolumineszenz von PV-Module: Durch Bestromung von PV-Module werden die Solarzellen dazu angeregt im Infrarotbereich Strahlung zu emittieren. Mit Hilfe einer Infrarotkamera können Schäden, Zellbrüche und Alterungserscheinungen an PV-Modulen detektiert werden.

2. Entwicklung eines Kennlinienmessgeräts: Ein Kennlinienmessgerät gehört zu den Standardmessgeräten in der Photovoltaik. Mit seiner Hilfe kann die charakteristische Strom-Spannungs-Kennlinie aufgenommen werden, anhand derer Rückschlüsse auf den Zustand von PV-Module und ganzen Solaranlagen geschlossen werden kann.

3. Leistungsmessung anhand realer Anlagen: Es werden charakteristische Größen (Strom, Spannung, Leistung, Temperatur, Einstrahlung) gemessen. Als Messobjekte stehen eine 3 kW mobile PV-Anlage mit Batteriespeichern und 30 kW PV-Analge des Vereins Solar Powers e.V. auf dem Bibliotheksdach zur Verfügung. Weitere Themen sind Datenerfassung, -auswertung und -darstellung.

 

 

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Ansprechpartnerin

Lina Taube
+49-(0)30-314 78641
Room HL 114